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Bio Komm' mit-Newsletter 26.02.2026
Kommunen als Bio-Beschleuniger gefordert

Liebe Leserinnen und Leser,

nun sind sowohl die Grüne Woche als auch die BIOFACH Vergangenheit, unsere Ergebnisse und Erkenntnisse daraus aber nicht! Mehr zu den gewonnenen Themen in der nächsten Ausgabe.

Rückblickend freut es uns, dass der Umsatz mit Bioprodukten 2025 in Deutschland um rund 8 Prozent gewachsen ist. Nur gilt dieses Wachstum leider nicht auch für die regionale Bio-Erzeugung. Schade – aber hier können Kommunen steuernd eingreifen. Sie können die regionale Bioproduktion fördern, und so eine Alternative zu Bio-Lebensmitteln aus dem Ausland schaffen. Einige Stellschrauben für dieses Ziel, wie beispielsweise die kommunale Flächenverpachtung oder die Honorierung von Gemeinwohlleistungen werden in diesem Newsletter thematisiert. 

Darüber hinaus gratulieren wir allen Mitgliedern und Beteiligten des Netzwerks der Biostädte, das dieses Jahr „10 Jahre offizielle Gründung“ feiert. Den Kolleginnen und Kollegen in den einzelnen Städten, Gemeinden und Landkreisen ist es zu verdanken, dass Bio vor Ort in Schulen, Kitas, bei Veranstaltungen, Märkten und bei den Betrieben immer mehr Beachtung findet. Aus den Kommunen heraus kommen viele erfolgreiche Aktionen, die wir Ihnen unter „Die gute Idee“ und im Laufe des Jahres  auch in der Werkzeugkiste von Bio Komm´ mit vorstellen.

Ihr Werner Ebert

Kommunen als Beschleuniger für heimische Bio-Produktion

Kommunen als Beschleuniger für heimische Bio-Produktion

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln stieg 2025 auf ein neues Rekordhoch. Die Produktion auf Feldern und in Ställen in ganz Deutschland kann jedoch nicht Schritt halten. Gefragt ist mehr regionales Bio. Genau hier können die Kommunen mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Maßnahmen ansetzen.
Mehr Ökolandbau durch Gemeinwohl-Verpachtung und -Vergütung

Mehr Ökolandbau durch Gemeinwohl-Verpachtung und -Vergütung

Im letzten Newsletter hatten wir die Städte Bonn und Münster mit ihren jeweiligen Ansätzen zur Gemeinwohl-Verpachtung vorgestellt. Heute zeigt Neumarkt, wie eine Kommune die Leistungen der Landwirtschaft für das Gemeinwohl monetär honorieren kann.

Die gute Idee

Die gute Idee

Hier stellen wir gute Ideen, Vorgehen und Aktionen vor. Vielleicht ist eine Anregung für Ihre Kommune dabei?

Heute: der Erlanger „Stattplan“. Diese kostenlose Stadtplan-Variante zeigt in handlichem Format faire und nachhaltige Orte in der Erlanger Innenstadt, und gibt zahlreiche Tipps sowie Ideen, wie man in Erlangen fairer und nachhaltiger leben kann. Das Projekt der Fairtrade Steuerungsgruppe der Stadt Erlangen liegt gedruckt aus, oder kann auf fairlangen.org heruntergeladen werden.

Veranstaltungstipp

Veranstaltungstipp

24. März 2026 – für Kurzentschlossene – es sind noch einige wenige Plätze frei bei der Fach- und Info-Veranstaltung mit dem StMELF in Ingolstadt!

Regional und Bio – Sie erfahren, warum sich regionales Bio für bayerische Kommunen lohnt. Hören aus erster Hand den Erfahrungsbericht: BioRegio, eine Chance im Tourismus.

Anstehende Veranstaltungen

Fach- und Info-Veranstaltung mit dem StMELF
24. März 202609:30 Uhr – 16:00 Uhr – Ingolstadt

Infoveranstaltung für bayerische Kommunen: Regional und Bio – warum sich regionales Bio für Kommunen in Bayern lohnt und wie sie dabei vorgehen können? In Kooperation mit dem bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus
Weitere Informationen und zur Anmeldung >

Fach- und Info-Veranstaltung für mittelgroße Städte
23. April 2026 – Köln
Engagement. Kreativität. Aufbruch. Wie mittelgroße Städte Bio-Regio voranbringen, in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag
Weitere Informationen und zur Anmeldung >

Fach- und Info-Veranstaltung
28. April 2026 – Hannover
Mehr als nur Pacht: Gemeinwohlorientierte Vergabe von Landwirtschaftsflächen durch Kommunen
Weitere Informationen und zur Anmeldung >

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Verein zur Förderung der Bio-Städte e.V.

Rosenaustraße 5
90429 Nürnberg
Deutschland

Telefon: 0911 9400 9945
kontakt@biostaedte.de
www.biostaedte.de
Geschäftsführer: Dr. Werner Ebert
 
Bio Komm´ mit ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat