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Bio Komm' mit-Newsletter 10.06.2026
Neue Impulse & weitere Kommunen werden aktiv

Liebe Leserinnen und Leser,

das erste Jahr Bio Komm´ mit ist schon wieder vorbei. Ein Jahr voller Vernetzung, gemeinsamer Arbeit und vielen Fach- und Informationsveranstaltungen. Über 250 Teilnehmende sprechen für das große Interesse am Thema Bio in Kommunen.

Und das ist wichtig, denn Bio in einer Kommune ist weit mehr als ein vermeintlicher Zusatz oder eine freiwillige Aufgabe. Es ist ein wirksames Instrument, um aktuelle kommunale Herausforderungen anzugehen.

In Kombination mit Regionalität stärkt Bio die lokale Wirtschaft und Wertschöpfung, erhöht die Krisenresilienz durch stabilere Lieferketten und bringt zugleich erhebliche ökologische Vorteile mit sich – vom Klimaschutz über den Erhalt der Biodiversität bis hin zum Gewässer- und Bodenschutz. 

Kurz gesagt: Bio ist ein zeitgemäßes Werkzeug kommunaler Daseinsvorsorge und das oft mit wenig oder sogar ganz ohne zusätzlichen Personal- und Kostenaufwand.

P.S. Kommunen können dieses Jahr bei zwei spannenden Aktionen mitmachen – vielleicht sind Sie dabei?

Ihr Werner Ebert

Bio in Kommunen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Bio in Kommunen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Kommunen haben einen enormen Hebel, um die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft voranzubringen und damit für Ernährungssicherung, Regionalität und wirtschaftliche Entwicklung zu sorgen. Genau hier setzt Bio Komm’ mit an. Der aktuelle Jahresbericht zeigt das deutlich!
Jetzt mitmachen: Kommunen bringen Bio gemeinsam sichtbar nach vorne

Jetzt mitmachen: Kommunen bringen Bio gemeinsam sichtbar nach vorne

Mit spannenden Aktionen wollen Kommunen in ganz Deutschland Bürgerinnen und Bürger im Herbst 2026 für Bio begeistern. Im Rahmen von Bio Komm´ mit sind bereits erste Kommunen aktiv dabei, machen mit und bringen ihre langjährige Erfahrung ein.

Ernährungsstrategien: Beispiele aus Leipzig, Hamburg, Bremen

Ernährungsstrategien: Beispiele aus Leipzig, Hamburg, Bremen

Immer mehr Kommunen gehen einen Schritt weiter und entwickeln umfassende Ernährungsstrategien. Die Beispiele aus Leipzig, Hamburg und Bremen zeigen gut, wie unterschiedlich die Ansätze sind, und was sich daraus für andere Kommunen lernen lässt.

Eine (Bio-)Reise durch Europa

Eine (Bio-)Reise durch Europa

Die „Reise durch das Europa der Zukunft – Nachhaltige lokale Ernährungssysteme“, die durch das Organic Cities Network Europe am 3. Dezember 2025 im Europäischen Parlament vorgestellt wurde, gewinnt weiter an Dynamik: Zu den ursprünglich 16 geplanten Etappen sind inzwischen Perugia in Italien und Dijon in Frankreich hinzugekommen.
NEU in der Bio Komm´ mit-Werkzeugkiste

NEU in der Bio Komm´ mit-Werkzeugkiste

Bio Komm´ mit gibt Praxisunterstützung. Das sind Tools, Argumentarien, Leitfäden, Checklisten … also Arbeitsmittel, mit denen Kommunen direkt agieren können. Aktuell dreht es sich um kommunale Bio-Verantwortliche: Rolle, Tipps und Grundlagen.
Bio in der Gemeinschaftsverpflegung: Mehr Qualität durch kluge Vergabe

Bio in der Gemeinschaftsverpflegung: Mehr Qualität durch kluge Vergabe

Ein aktueller Übersichtsartikel von Andreas Greiner zeigt, wie öffentliche Träger über Vergabeverfahren den Einsatz von Bio-Lebensmitteln in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen fördern können. Alles, was für Kommunen aktuell wichtig ist, ist darin gut zusammengefasst und kompakt beschrieben.

Besonders hervorgehoben werden die Möglichkeiten, Bio-Anteile sowohl als Mindeststandard als auch als Zuschlagskriterium in Ausschreibungen zu verankern. Die neuen Bio-AHV-Logos erleichtern dabei die Kontrolle und Qualitätssicherung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung von Regionalität: Obwohl das EU-Vergaberecht Grenzen setzt, können regionale Aspekte über Bewertungskriterien, Ernährungsbildung oder Lieferantenanforderungen berücksichtigt werden. Beispiele aus Karlsruhe, Freiburg oder Erlangen zeigen, wie Kommunen dies praktisch umsetzen.

Der Artikel betont außerdem das Potenzial von Frischküchen in kommunaler Eigenregie. Städte wie Stuttgart oder Gemeinden im Bregenzerwald machen gute Erfahrungen mit eigenen Küchen, insbesondere bei Qualität, Bio-Anteil und Lieferantenauswahl. Durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung steigt zudem der Bedarf an nachhaltiger Schulverpflegung weiter an.

Tipp:

Abschließend verweist der Beitrag auf zahlreiche Leitfäden und Arbeitshilfen wie etwa den überarbeiteten Biostädte-Leitfaden, die Kommunen praxisnah bei nachhaltiger Vergabe und Bio-Beschaffung unterstützen.

Die gute Idee

Die gute Idee

Hier stellen wir gute Ideen, Vorgehen und Aktionen vor. Vielleicht ist eine Anregung für Ihre Kommune dabei? Heute: die Bio-Brotbox.

Dabei setzen sich in zahlreichen Städten und Regionen Deutschlands lokale Bio-Brotbox-Initiativen als Netzwerk für gesunde Kinderernährung ein. Erstklässlern wird zur Einschulung eine wieder verwendbare Frühstücks-Dose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft überreicht. So wird Kindern die Wertigkeit und der Ursprung von Lebensmitteln nahegebracht, sie sollen den Wert einer gesunden Ernährung schätzen lernen. Jede lokale Initiative plant und entscheidet in Eigenregie. Die Informationsstelle Bio-Brotbox steht den Aktiven und Interessierten auf Wunsch mit Rat und Tat zur Seite und vernetzt sie.

Anstehende Veranstaltungen

   
SAVE THE DATE: Vernetzungsworkshop für Kommunen
15. und 16. Oktober 2026 – Lübeln und Höhbeck

Vernetzungsworkshop mit praxisnahen Einblicken, bewährten Lösungen und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kommunen. Profitieren Sie von den Erfahrungen anderer und nehmen Sie neue Impulse mit
Weitere Information und zur Anmeldung >
   
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Verein zur Förderung der Bio-Städte e.V.

Rosenaustraße 5
90429 Nürnberg
Deutschland

Telefon: 0911 9400 9945
kontakt@biostaedte.de
www.biostaedte.de
Geschäftsführer: Dr. Werner Ebert
 
Bio Komm´ mit ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat