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Bio Komm' mit-Newsletter
Neue Tools in der Werkzeugkiste | Erfolgreiche Projekte für regionale Bio-Verpflegung

Liebe Leserinnen und Leser,

wie können Kommunen nachhaltige Ernährung, regionale Wertschöpfung und Gemeinwohl ganz konkret vor Ort stärken? Viele Städte und Gemeinden zeigen bereits, dass genau das möglich ist – mit kreativen Bürgeraktionen, neuen Kooperationen, gemeinwohlorientierter Flächenpolitik und praxisnahen Lösungen für Verwaltung und Gemeinschaftsverpflegung.

Dieser Newsletter gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und gute Beispiele aus dem Netzwerk von Bio Komm’ mit: von neuen Bio-Markt-Aktionen und Aktionsgerichten über den Workshop zur gemeinwohlorientierten Verpachtung bis hin zu erfolgreichen Projekten für regionale Bio-Verpflegung und erprobten Werkzeugen für die kommunale Praxis.

Besonders deutlich wird dabei: Der Wandel gelingt dort am besten, wo Kommunen gemeinsam mit Landwirtschaft, Küchen, Caterern, Zivilgesellschaft und regionalen Initiativen vernetzen und zusammenarbeiten. Viele Ansätze sind einfacher umsetzbar, als zunächst gedacht – und weitere Kommunen sind ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen, Erfahrungen einzubringen und eigene Ideen sichtbar zu machen.

Wir wünschen eine inspirierende Lektüre und freuen uns über den weiteren Austausch im Netzwerk.

P.S. Und wenn Sie Kolleginnen oder Kollegen haben, für die unsere Themen auch interessant sein können – dann leiten Sie doch bitte diesen Newsletter weiter. Danke schön!

Ihr Werner Ebert

Kommunale Flächen: Wer verpachtet, gestaltet Zukunft
Kommunale Flächen: Wer verpachtet, gestaltet Zukunft

Kommunale Flächen sind weit mehr als reine Pachtobjekte. Sie sind ein wirksames Instrument, um Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung, Umwelt- und Klimaschutz sowie die Entwicklung ländlicher Räume aktiv mitzugestalten. Hierzu bestand Konsens unter den Teilnehmenden des Bio Komm‘ mit Workshops am 28.04.2026 im Rathaus der Stadt Hannover.

In den nächsten Wochen werden wir deshalb im Rahmen von Bio Komm‘ mit eine Prozess-Checkliste zur kommunalen gemeinwohlorientierten Verpachtung erarbeiten und allen interessierten Kommunen zur Verfügung stellen.
Bürgeraktionen – erste Städte legen los, macht Ihre Kommune auch mit?

Bürgeraktionen – erste Städte legen los, macht Ihre Kommune auch mit?

Immer mehr Kommunen zeigen, wie Bio vor Ort erlebbar gemacht werden kann: mit kreativen Aktionen, starken Netzwerken und viel Engagement. Im Rahmen von Bio Komm’ mit gibt es das Bio-Aktionsgericht und den Bio-Markt, die im Herbst 2026 die Bürgerinnen und Bürger für regionale, ökologische und nachhaltige Ernährung begeistern sollen. Gerne können und sollen weitere Kommunen mitmachen!

© Hauke Dittrich

Bundesminister besucht EAT-Projekt in Oldenburg

Bei einem Besuch in Oldenburg erhielt Bundesminister Alois Rainer Ende April Einblicke in das Verbundprojekt „EAT – gemeinsam, regional, genießen“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine gesunde, nachhaltige und regional ausgerichtete Außer-Haus-Verpflegung konkret umgesetzt werden kann – mit sichtbaren Erfolgen.

NEU: Zwei praxiserprobte Tools, um Bio gemeinsam voranzubringen

NEU: Zwei praxiserprobte Tools, um Bio gemeinsam voranzubringen

Wie gelingt es, Bio-Lebensmittel, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Beschaffung dauerhaft in der Kommunalverwaltung zu verankern? Genau dabei unterstützt das Angebot von Bio Komm’ mit durch konkrete leicht umsetzbare Veranstaltungsformate für Städte, Gemeinden und Landkreise.
Die gute Idee

Die gute Idee

Hier stellen wir Ideen, Vorgehen und Aktionen ausgwählter Kommunen vor, die die Bio-Nachfrage vor Ort steigern. Diese dürfen gerne kopiert werden. Vielleicht ist eine Anregung für Ihre Kommune dabei?

Heute: Das Genusskisterl der Öko-Modellregion Miesbacher Oberland

Die Gemeinden im Landkreis Miesbach, das Landratsamt und regionale Einrichtungen verschenken bei Jubiläen, Ehrungen oder als Dankeschön gezielt Holzkisten mit regionalen Bio-Produkten statt herkömmlicher Präsentkörbe. Die Produkte stammen überwiegend aus regionalem Ökolandbau, sogar die Holzkisten werden regional gefertigt. 
Veranstaltungstipp

Veranstaltungstipp

15./16. Oktober in Lüchow-Dannenberg: "Bio Komm‘ mit" Vernetzungsworkshop & Exkursion

Unser Thema bei dem zweitägigen Workshop: Wie können Kommunen die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft und Regionalität fördern und damit Ernährungssouveränität, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz aktiv gestalten?

Wir tauschen uns aus, teilen Erfahrungen, erarbeiten Lösungen zu den Themen:

  • Was erweist sich in der kommunalen Praxis als besonders erfolgversprechend, um Bio in Schulen, Kitas, Rathauskantinen oder bei Veranstaltungen zu pushen
  • Welche Projekte und Instrumente steigern die regionale Wertschöpfung und stärken den Wirtschaftsstandort?
  • Wie Bio ein Baustein im Boden-, Gewässer- und Klimaschutz sein kann?
  • Wie mit Bio spannende Verknüpfungen in der kommunalen Bildungsarbeit erzeugt werden können?
  • Welchen Stellenwert Bio in der kommunalen Ernährungsstrategie hat?
  • Bio mit wenig bzw. ohne zusätzlichen Personal- und Kostenaufwand und neuen Finanzierungsmöglichkeiten für die eigene Kommune erschließen

Dabei tagen wir nicht nur … sondern erhalten durch Exkursionen zu Wendland-Ziege, einem Bio-Landhof, sowie zu Voelkel, der landesweit bekannten Bio-Saftere auch spannende Einblicke in die Praxis.

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Verein zur Förderung der Bio-Städte e.V.

Rosenaustraße 5
90429 Nürnberg
Deutschland

Telefon: 0911 9400 9945
kontakt@biostaedte.de
www.biostaedte.de
Geschäftsführer: Dr. Werner Ebert
 
Bio Komm´ mit ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat